Pizzateig-Rechner: So viel Teig brauchst du für deine Pizzen

Vier Pizzen für die Familie oder acht für den Abend mit Freunden: Mit unserem Pizzateig-Rechner weißt du sofort, wie viel Mehl, Wasser, Salz und Hefe du brauchst. Voreingestellt ist der Teig aus unserer Grillschule in Löhne, mit dem wir auf dem Gasgrill und im Kugelgrill backen. Wer anders planen will, stellt Wassermenge, Öl, Gehzeit und Temperatur selbst ein.

MOESTA Pizzateig-Rechner

Wie viel Teig brauchst du?

Anzahl und Gewicht wählen, die Zutaten passen sich sofort an. Voreingestellt ist unser Grundteig aus der Grillschule in Löhne.

Pizzen
g
Teig in Prozent vom Mehl
%
%
%
Hefe und Gare

Der Teig geht 24 Stunden im Ganzen im Kühlschrank. Danach portionierst du ihn und lässt die Teiglinge 2 bis 3 Stunden in der PizzaBox fertig gehen. Dafür reicht 0,1% frische Hefe, also 1g auf 1kg Mehl.

Deine Zutaten für 4 Pizzen à 235gMOESTA-Grundteig

Mehl Tipo 00
566g
Wasser, kalt
357g
Salz
17,0g
Frische Hefe
0,57g

Teig gesamt940g

Weniger als 1g frische Hefe kannst du mit einer Küchenwaage kaum abwiegen. Setz lieber das ganze Grundrezept an (7 Teiglinge à 235g). Übrige Teiglinge kannst du einfrieren.
  1. Stell oben deinen Backtermin ein.

Rechner auf den Home-Bildschirm legen

Im Safari auf dem iPhone tippst du unten auf „Teilen“ (Quadrat mit Pfeil) und dann auf „Zum Home-Bildschirm“. Im Chrome auf Android tippst du oben rechts auf die drei Punkte und dann auf „Zum Startbildschirm hinzufügen“. Danach öffnest du den Rechner mit einem Tipp.

Wie benutzt du den Pizzateig-Rechner?

Stell zuerst ein, wie viele Pizzen du backen willst und wie schwer jeder Teigling werden soll. Der Rechner zeigt dir sofort Mehl, Wasser, Salz und Hefe für die ganze Menge. Darunter steht ein Zeitplan: Du gibst ein, wann du backen willst, und siehst, wann du den Teig ansetzen und aus dem Kühlschrank holen musst.

Für deinen ersten Pizzaabend lässt du den MOESTA-Grundteig eingestellt. Unter „Teig“ änderst du bei Bedarf Wasser, Salz und Olivenöl, unter „Eigene Gare“ planst du mit anderen Gehzeiten. Mit „Backmodus starten“ führt dich der Rechner am Smartphone Schritt für Schritt durch den Teig, mit deinen Mengen und Uhrzeiten, und der Bildschirm bleibt dabei an. Über „Erinnerungen in den Kalender“ bekommst du zu jedem Schritt einen Termin mit Alarm, etwa wenn der Teig aus dem Kühlschrank muss.

Wie machst du Pizzateig Schritt für Schritt?

So gelingt dir der Teig auch beim ersten Mal. Du brauchst eine Küchenwaage, eine große Schüssel mit Deckel oder Frischhaltefolie und eine PizzaBox oder einen anderen Behälter mit Deckel für die Teiglinge. Kneten kannst du mit der Küchenmaschine oder von Hand. Im Backmodus des Rechners hast du alle Schritte mit deinen Mengen am Smartphone.

Nimm Mehl Tipo 00. Es ist fein gemahlen und eignet sich gut für Pizza. Du bekommst es mittlerweile oft im Supermarkt, wir empfehlen zum Beispiel Tipo 00 von Caputo. Und nimm kaltes Wasser direkt aus der Leitung: Beim Kneten wird der Teig warm, mit kaltem Wasser bleibt er kühl und geht nicht zu früh los.

  1. Abwiegen: Wiege alle Zutaten mit dem Rechner oben ab. Wasser kannst du direkt in die Schüssel wiegen.
  2. Hefe auflösen: Löse die Hefe im kalten Wasser auf.
  3. Mischen: Gib das Mehl dazu und verrühre alles, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Erst dann arbeitest du das Salz ein. Nutzt du Olivenöl, kommt es zum Schluss dazu.
  4. Kneten: Knete den Teig, bis er glatt und elastisch ist. In der Küchenmaschine mit Knethaken dauert das auf niedriger Stufe rund 10 Minuten, von Hand mindestens 10 Minuten. Zieh zum Test ein kleines Stück dünn auseinander: Reißt es nicht sofort, ist der Teig fertig.
  5. Kalt gehen lassen: Leg den Teig in die Schüssel, deck sie gut ab und stell sie für 24 Stunden in den Kühlschrank. Diese erste Gare im Ganzen heißt Stockgare.
  6. Portionieren: Nimm den Teig nach 24 Stunden, also zwei bis drei Stunden vor dem Backen, aus dem Kühlschrank. Teil ihn mit der Waage in gleich schwere Teiglinge, bei uns ca. 235g.
  7. Rund formen: Falte die Ränder jedes Teiglings zur Mitte und dreh ihn um, sodass oben eine glatte, straffe Kugel entsteht.
  8. In die PizzaBox: Leg die Teiglinge mit etwas Abstand in die PizzaBox und mach den Deckel drauf. So trocknen sie nicht aus. Bei Raumtemperatur gehen sie jetzt 2 bis 3 Stunden noch einmal auf, das ist die Stückgare. In der Zeit heizt du den Grill vor.
  9. Ausziehen mit Semola: Bestreu Arbeitsfläche und Pizzaschieber dünn mit Semola, also Hartweizengrieß. Zieh den Teigling mit den Händen von innen nach außen, den Rand lässt du stehen. Kein Nudelholz, es drückt die Luft aus dem Rand. Dann belegen und sofort einschieben.

Wie schwer sollte ein Teigling sein?

Ein Teigling für eine Pizza wiegt bei uns 220 bis 250g. Mit unserem Grundrezept kommst du auf sieben Teigballen à ca. 235g, deshalb ist das die Grundstellung im Rechner. Wie groß die Pizza am Ende wird, hängt davon ab, wie dünn du den Teig ausziehst. Einen festen Durchmesser verspricht der Rechner deshalb nicht.

Plane die Zahl der Pizzen, die du wirklich backen willst. Bekommt jeder Gast eine eigene, rechnest du mit einer Pizza pro Person. Teilt ihr reihum frisch aus dem Grill, reichen oft weniger.

Pizzen à 235g Mehl Wasser Salz Frische Hefe
2 Pizzen 283g 178g 8,5g 0,28g
4 Pizzen 566g 357g 17,0g 0,57g
6 Pizzen 849g 535g 25,5g 0,85g
7 Pizzen (ganzes Rezept) 990g 624g 29,7g 0,99g
8 Pizzen 1.132g 713g 34,0g 1,13g

Rechenbeispiele mit dem MOESTA-Grundteig. Die Werte sind gerundet, die Summe ergibt jeweils die Teigmenge.

Pizzateigling auf einem mit Mehl bestäubten schwarzen MOESTA Brett, dahinter eine Schale Tomatensauce
Ein Teigling, eine Pizza. Mit 220 bis 250g pro Teigling bekommst du eine Pizza mit luftigem Rand.

Was bedeuten Hydration und Bäckerprozente?

Pizzabäcker rechnen in Bäckerprozenten. Das Mehl zählt immer als 100%, alle anderen Zutaten beziehen sich darauf. Unser Grundteig hat 63% Wasser, 3% Salz und 0,1% frische Hefe. Auf 1kg Mehl sind das 630g Wasser, 30g Salz und 1g Hefe.

Der Wasseranteil heißt Hydration. Mehr Wasser macht den Teig weicher und anspruchsvoller beim Formen. Starte mit 63% und taste dich erst danach an mehr Wasser heran. Der Rechner geht von der Teigmenge aus, die du am Ende haben willst. Vier Teiglinge à 235g sind 940g Teig, das Mehl ist davon nur ein Teil. Deshalb rechnet er das Mehl aus der Summe aller Prozentanteile zurück: 940g geteilt durch 1,661 ergeben rund 566g Mehl.

Wie viel Hefe gehört in den Pizzateig?

Unser Grundteig braucht kaum Hefe, dafür Zeit: 1g frische Hefe auf 1kg Mehl, 24 Stunden im Ganzen im Kühlschrank und danach 2 bis 3 Stunden als Teiglinge in der PizzaBox. Diesen Ablauf nutzen wir in unserer Grillschule. Wenn du so planst, nimm im Rechner den MOESTA-Grundteig. Die Hefemenge wächst dann im gleichen Verhältnis wie das Mehl.

Bei kleinen Mengen wird das schwierig: Für zwei Pizzen wären es 0,28g Hefe, das zeigt eine normale Küchenwaage nicht an. Setz in dem Fall das ganze Rezept für sieben Teiglinge an und friere übrige Teiglinge ein. So bleibt die Hefemenge wiegbar und du hast für den nächsten Pizzaabend schon Teig.

Planst du anders, zum Beispiel mit einer Gare bei Raumtemperatur, stellst du im Rechner „Eigene Gare“ ein. Dann schätzt er die Hefe nach einer verbreiteten Hefetabelle, wie sie viele Pizzateig-Rechner verwenden. Für 24 Stunden Kühlschrank kommt sie auf rund viermal so viel Hefe wie unser Grundteig. Es ist ein Richtwert, kein Grillschul-Test. Entscheidend bleibt, dass der Teig sichtbar aufgegangen ist.

Kannst du Trockenhefe statt frischer Hefe nehmen?

Ja. Ein Päckchen Trockenhefe mit 7g reicht laut Hersteller für bis zu 500g Mehl, ein Würfel frische Hefe mit 42g für bis zu 1kg Mehl. Daraus ergibt sich: Trockenhefe ist etwa dreimal so stark. Stell im Rechner auf „Trockenhefe“, dann teilt er die Menge durch drei. Für unser ganzes Grundrezept wären das rund 0,33g Trockenhefe statt 1g frischer Hefe.

Wie planst du die Gare für deinen Pizzaabend?

Rechne vom Backtermin zurück. Für den Grundteig setzt du den Teig rund 27 Stunden vorher an und stellst ihn abgedeckt in der Schüssel in den Kühlschrank. Nach 24 Stunden, also zwei bis drei Stunden vor dem Backen, holst du ihn heraus, teilst ihn in Teiglinge und legst sie in die PizzaBox.

Den Zeitplan dazu zeigt dir der Rechner, auf Wunsch auch als Termine mit Alarm in deinem Kalender. Willst du Freitag um 19 Uhr backen, knetest du am Donnerstag um 16 Uhr und holst den Teig am Freitag um 16 Uhr aus dem Kühlschrank. Ab etwa 18 Uhr heizt du den Grill mit dem Stein vor und bereitest Sauce und Belag vor.

Gebackene Pizza Margherita, in Stücke geschnitten, daneben der MOESTA PizzaCut auf einem Holzbrett
Der Lohn für 27 Stunden Geduld: Rand luftig, Boden knusprig.

Welches Zubehör brauchst du für Pizza vom Grill?

Der beste Teig hilft wenig, wenn die Hitze nicht stimmt. Pizza braucht einen sehr heißen Boden und Hitze von oben. Mit diesem Zubehör backst du sie auf dem Gasgrill und im Kugelgrill:

PizzaBox für die Teiglinge

In der PizzaBox mit Deckel gehen deine Teiglinge nach dem Formen abgedeckt bei Raumtemperatur fertig. Sie misst innen 60 × 40 × 7cm, ist von minus 20 bis plus 90°C temperaturbeständig und lässt sich stapeln. Der Deckel schützt den Teig vor dem Austrocknen.

Pizzaschieber und Semola

Den Teig ziehst du auf einem trockenen Pizzaschieber aus, den du dünn mit Semola bestreust. Hartweizengrieß gibt es auch bei uns: DAS SEMOLA. Der gelochte Pizzaschieber No.2 lässt überschüssige Semola abfallen, bevor sie auf dem Stein verbrennt. Der Pizzaschieber No.1 ist ungelocht und mit rund 500g besonders leicht.

Pizzastein No.1

Der Pizzastein aus Cordierit speichert die Hitze und gibt sie an den Boden ab. Unseren Pizzastein No.1 gibt es rund mit 36,5cm und 41cm sowie eckig mit 45 × 35cm. Er heizt immer mit dem Grill zusammen auf, denn auf einen heißen Grill gelegt kann er reißen. Reinige ihn erst, wenn er vollständig abgekühlt ist, trocken mit Spachtel oder Bürste.

ROBERTO Backstahl

Der ROBERTO Backstahl aus 6mm Carbonstahl misst 35 × 35cm und wiegt rund 7kg. Ein Pizzastahl leitet die Hitze schneller in den Boden als ein Stein und kann nicht brechen. Heiz ihn mindestens 45 Minuten auf höchster Stufe vor. Er passt in den Backofen, auf den Gasgrill und in den Kugelgrill.

LORENZO Pizzacover Flex für den Gasgrill

Das LORENZO Pizzacover Flex macht aus deinem Gasgrill einen kleinen Pizzaofen. Es lässt sich auf 60 bis 90cm Breite einstellen, und ein Cordierit-Stein im Dach sorgt für die Hitze von oben. Auf dem Gasgrill mit LORENZO haben wir in unserer Grillschule je nach Grill etwa 300°C am Stein gemessen, die Pizza ist in etwa 3 bis 5 Minuten fertig. Wie du die Brenner einstellst, steht in unserer Anleitung für Pizza auf dem Gasgrill.

Smokin' PizzaRing für den Kugelgrill

Der Smokin' PizzaRing aus Edelstahl kommt zwischen Kessel und Deckel deines Kugelgrills, für 47, 57 und 67cm. Durch die offene Front schiebst du die Pizza ein, ohne den Deckel abzunehmen. Wir schieben bei 300 bis 350°C Steintemperatur ein, nach 3 bis 5 Minuten ist die Pizza fertig. Die Schritte stehen in unserer Anleitung für Pizza im Kugelgrill.

Gebackene Pizza Margherita auf dem gelochten Pizzaschieber neben einem MOESTA Pizzastein
Raus vom Stein und direkt auf den Tisch: Schieber und Stein sind das Grundgerüst für Pizza vom Grill.

Fazit: Mit dem Rechner entspannt zum Pizzaabend

Mit dem Pizzateig-Rechner weißt du vor dem Einkauf, was du brauchst, und vor dem Kneten, wann du anfangen musst. Unser Grundteig kommt mit sehr wenig Hefe aus, dafür mit 24 Stunden Zeit im Kühlschrank. Bei kleinen Mengen setzt du das ganze Rezept an und frierst den Rest ein. Dazu ein heißer Stein oder Stahl, Hitze von oben und ein Schieber mit Semola, dann wird dein Pizzaabend am Grill ein Erfolg.

Pizzazubehör entdecken

Alle Rezepte findest du in unserer Übersicht der MOESTA Grillrezepte. Wird der Boden schwarz, bevor der Belag fertig ist, hilft unser Beitrag, warum Pizza vom Gasgrill unten schwarz wird.

Häufige Fragen

Wie viel Pizzateig brauche ich pro Pizza?

Rechne mit 220 bis 250g Teig pro Pizza. Mit unserem Grundrezept aus 1kg Mehl bekommst du sieben Teiglinge à ca. 235g.

Wie viel Hefe brauche ich für 1kg Mehl?

Für unseren Grundteig mit 24 Stunden im Kühlschrank reicht 1g frische Hefe auf 1kg Mehl. Mit kürzerer oder wärmerer Gare brauchst du mehr Hefe. Dafür schätzt der Rechner unter „Eigene Gare“ einen Richtwert.

Wie rechne ich frische Hefe in Trockenhefe um?

Teil die Menge frischer Hefe durch drei. Aus 1g frischer Hefe werden rund 0,33g Trockenhefe. Der Rechner macht das automatisch, wenn du „Trockenhefe“ wählst.

Kann ich Pizzateig einfrieren?

Ja. Wenn du das ganze Rezept ansetzt, aber weniger Pizzen backst, kannst du übrige Teiglinge einfrieren. So musst du keine winzigen Hefemengen abwiegen.

Pizzastein oder Backstahl, was ist besser?

Beides funktioniert. Der Stein aus Cordierit speichert die Hitze und muss mit dem Grill zusammen aufheizen. Der Backstahl leitet die Hitze schneller in den Boden und kann nicht brechen, braucht aber mindestens 45 Minuten zum Vorheizen.

Quellen und Grundlage

Grundrezept, Ablauf, Teigling-Gewichte, Steintemperaturen und Backzeiten stammen aus unseren Anleitungen für Pizza auf dem Gasgrill und im Kugelgrill und aus der Praxis unserer Grillschule in Löhne. Die Angaben zu PizzaBox, Pizzaschiebern, Pizzastein, Backstahl, LORENZO und Smokin' PizzaRing stammen aus den MOESTA-Produktdaten.

Die Hefemenge unter „Eigene Gare“ ist ein Richtwert nach einer verbreiteten Hefetabelle, wie sie viele Pizzateig-Rechner verwenden. Wir haben sie geglättet, damit eine längere Gare nie mehr Hefe ergibt. Sie ist nicht in unserer Grillschule getestet. Für unseren erprobten Ablauf nimm den MOESTA-Grundteig. Die Umrechnung von frischer Hefe in Trockenhefe im Verhältnis 3 zu 1 folgt den Mengenangaben von Dr. Oetker (Trockenhefe 7g für 500g Mehl, frische Hefe 42g für 1kg Mehl). Die Knetzeiten sind gängige Richtwerte aus verbreiteten Pizzateig-Rezepten. Wasser setzen wir für die Rechnung mit 1ml gleich 1g an.

Stand: 14. Oktober 2026.